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Der urologische Fan-Club

Die ersten von mir operierten Patienten gründeten aus Dankbarkeit einen urologischen Fan-Club. Sie beschenkten mich mit einem Holzrelief.

Zusammen mit dem Bürgermeister von NGATTY luden sie die Klinikleitung und mich zu einem festlichen Mittagessen ein.
Ende Januar war ich für eine Woche wiederum an der Elfenbeinküste, obwohl die politische Situation doch sehr angespannt war: Viele Arbeitslose und Unzufriedene haben sich zu den Jeune Patriots gruppiert und in Abidjan, Giglu und anderen Städten Strassensperren errichtet, Lagerhäuser angezündet, UNO Fahrzeuge demoliert und das alltägliche Leben zum Stillstand gebracht. Nach einigen Tagen Krawallen ist wiederum Ruhe eingetreten, doch ist die Situation absolut unklar. Die UNO will weitere Sanktionen gegen das Land aussprechen, wobei hier wiederum die Ärmsten am meisten werden leiden müssen.
Das Spital Dabou hingegen funktioniert und hat dank meiner Hilfe beim letzten Aufenthalt viele Operationen durchführen können. Die Gewinne wurden umgehend wieder investiert: kaputte Lampen wurden ersetzt und Wasserhahnen repariert. Zusätzlich wurden Sauerstoffleitungen verlegt und verschiedene Malerarbeiten fertiggestellt.
Die oberste Leitung der protestantisch-methodistischen Kirche an der Elfenbeinküste unterstützt finanziell und ideell unser Aufbauprojekt im Spital Dabou. Einige Patienten, die ich operieren durfte, haben einen so-genannten urologischen Fanclub gegründet um weiteren Patienten mit Rat und Tat beizustehen. Diese erste Patientengruppe hat dann die Klinikleitung und mich zu einem Mittagessen im feinsäuberlich herausgeputzten Dorf N-Gatty eingeladen. Dieses Dorf wurde glücklicherweise in den letzten Monaten und Jahren vom Bürgerkrieg verschont und kann dank der Fischerei und Landwirtschaft gut leben; in diesem Dorf ist niemand arbeitslos.
Trotz den politischen Wirren habe ich geplant für Ende März für wiederum eine Woche an die Elfenbeinküste zu fliegen um den Patienten zu helfen und die Aufbauarbeit am Spital Dabou weiter zu fördern.
In direkter Nähe vom Spital Dabou liegt das Dorf NGATTY.

Die Bevölkerung findet ein gutes Auskommen vom Fischfang und der Landwirtschaft. Im Gegensatz zur Metropole Abidjan herrscht hier Ruhe und Zufriedenheit. Es gibt praktisch keine Arbeitslosen, keine Korruption, keine Armut und kein Elend.
Ein Schnappschuss aus dem Spital:

Die Angehörigen der Patienten im Spital DABOU kochen im Freien und bereiten die Mahlzeiten zu. Dies ist ein äusserst wichtiges soziales Netz zur Unterstützung und Genesung der Kranken.


Ruedi Leuppi Stiftung Elfenbeinküste

c/o Dr. med. Ruedi Leuppi • Zugerbergstrasse 36c • CH-6300 Zug
Bank: Zuger Kantonalbank • 6301 Zug • PC 80-192-9 • Konto 77-056.206-10
IBAN Nr. CH50 0078 7007 7056 2061 0



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